Nachrichten aus Halle

Vom Schmierfink zum Putzteufel

Halle/Saale (ots) - Am Morgen des 07.05.2022 bemerkten Bundespolizisten während der Überwachung des Fußballfanreiseverkehrs am Hauptbahnhof Halle gegen 9 Uhr ca. 40 Anhänger des Fußballvereins TSV 1860 München auf Bahnsteig 8, die auf ihren Anschlusszug in Richtung Magdeburg warteten. Zeitgleich stellte die eingesetzte Streife einen mit frischer, blauer Farbe beschmierten Schaukasten fest, der sich in unmittelbarer Nähe der Gruppe befand. Aufgrund dieser Erkenntnis führten die Beamten eine Befragung der Gruppe durch. Währenddessen fiel ihnen ein junger Mann auf, der sich von der Gruppe entfernte und etwas in das Gleisbett schmiss. Wie sich herausstellte, handelte es sich dabei um einen blauen Textmarker, der im Anschluss sichergestellt wurde. Der 19-Jährige mit offensichtlichen Farbanhaftungen im Gesicht, an den Händen und an den Schuhen wurde daraufhin gestellt und ihm der Vorhalt der Sachbeschädigung gemacht. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen fasste sich der Deutsche ein Herz und kaufte in einem sich im Bahnhof befindlichen Drogeriemarkt Putzmittel, um die Farbe an dem Schaukasten zu entfernen. Dies gelang ihm sehr gut und es verblieben keine Rückstände auf dem Schaukasten. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Magdeburg Telefon: +49 (0) 391-56549-505 Mobil: +49 (0) 152 / 04617860 E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de Twitter: @bpol_pir Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Magdeburg, übermittelt durch news aktuell

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Mitteldeutsche Zeitung zu RB Leipzig

Halle/MZ (ots) - Leipzig wirkt gerade, als sei der Stecker gezogen. Schließlich gab es zuvor auch in der Bundesliga zwei Niederlagen in Folge. Der Trend gefährdet nun die letzten Ziele dieser Spielzeit. Aus den Champions-League-Plätzen sind die Leipziger nach der zuvor beeindruckenden Serie von nur einer Pleite in der Bundesliga-Rückrunde abgerutscht. Nur ein Stolperer des SC Freiburg könnte noch zu Platz vier verhelfen. Passiert das nicht, bliebe noch das Pokalfinale gegen jene Freiburger, um die Saison mit etwas Zählbarem, dem ersten Titel, zu krönen. Doch dafür muss noch mal ein energischer Ruck durch die Mannschaft gehen. Es liegt an Trainer Domenico Tedesco, bei den Profis die bittere Niederlage von Glasgow aus den Köpfen und neue Frische in die Beine zu bekommen, das Kämpferherz zu wecken. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Marc Rath Telefon: 0345 565 4200 marc.rath@mz.de Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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Mitteldeutsche Zeitung zur Kurzarbeit

Halle/MZ (ots) - Kurzarbeit ist ein Erfolgsmodell, das sich in der Pandemie erneut bewährt hat: Beschäftigten ersparte sie Existenzängste und Unternehmen die Personalsuche bei Rückkehr zur Normalität. Doch die Zeit drängt, das Instrument zu überarbeiten. Warum, das zeigt sich beim Vergleich der Folgen von Corona-Krise und Ukraine-Krieg: Erstere hat die Arbeitswelt kräftig durcheinandergewirbelt. Doch stets schimmerte am Ende des Tunnels das Licht der Normalität. Bis dahin half Kurzarbeit, die Härten abzufedern. Anders sieht es nach dem russischen Angriff auf die Ukraine aus: Deutschland muss auf lange Sicht weg vom günstigen Gas, das Putins Oligarchie bislang lieferte - um keine weiteren Kriege zu finanzieren und um künftig nicht erpressbar zu sein. Statt um die Rückkehr zur Normalität geht es um einen Strukturwandel. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Marc Rath Telefon: 0345 565 4200 marc.rath@mz.de Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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Mitteldeutsche Zeitung zum Rassismusmonitor

Halle/MZ (ots) - Die Ampel-Koalition hat ein Demokratiefördergesetz angekündigt, das zivilgesellschaftliche Strukturen im Kampf gegen Rassismus stärken soll. Zudem müssen die Länder prüfen, was sie in den Schulen tun können. Aber: Das Problem lässt sich nicht allein dadurch lösen, dass man Geld in Programme steckt. Es kommt im Alltag darauf an, dass jeder Einzelne sich einsetzt. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Marc Rath Telefon: 0345 565 4200 marc.rath@mz.de Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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Mitteldeutsche Zeitung zu Wirecard

Halle/MZ (ots) - Es ist nur ein Vorspiel auf Kommendes. Aber das Urteil des Landgerichts und dessen praktische Folgen in Sachen Wirecard sorgen zumindest für Klarheit in einem Punkt und Fingerzeige in anderen. Klar ist nun, wenn auch noch nicht letztinstanzlich, dass Wirecard schon 2017 kein gewinnstrotzender Dax-Konzern war, sondern ein defizitäres Konstrukt ohne rechtmäßige Buchführung. Dividenden hätten für die Jahre 2017 und 2018 nicht gezahlt werden dürfen. Insofern ist zu Unrecht ausgeschüttet worden, was bei Großanlegern zu Rückzahlungen führen dürfte. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Marc Rath Telefon: 0345 565 4200 marc.rath@mz.de Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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Mitteldeutsche Zeitung zu Russland/Ukraine

Halle/MZ (ots) - Im Gebiet Kaliningrad, nur gut 500 Kilometer von Berlin entfernt, simulieren russische Nuklearstreitkräfte einen Atomschlag. Die Drohgeste passt nur zu gut zu den Bildern aus dem zerbombten Mariupol. In der ukrainischen Stadt hält der Kreml am 9. Mai womöglich eine Militärparade ab. Damit soll eine Verbindung geschaffen werden zwischen dem "Tag des Sieges" über das faschistische Deutschland 1945 und dem Krieg in der Ukraine 2022. All das ist so unfassbar zynisch. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Marc Rath Telefon: 0345 565 4200 marc.rath@mz.de Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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Mitteldeutsche Zeitung zu CSU/Söder

Halle/MZ (ots) - Söders Methode beim Umgang mit diesen Krisen ist die der Distanzierung. Ein Streit zwischen CDU und CSU wie der im vergangenen Jahr dürfe sich nicht wiederholen, verkündet er, als sei er weder der Hauptantreiber noch überhaupt dabei gewesen. Die Pkw-Maut behandelt Söder, als wäre sie Scheuers Privatvergnügen gewesen und nicht Wahlkampfschlager der CSU. Und beim Sturz des Generalsekretärs handelt es sich nach Söders Worten um eine "menschliche Tragödie". Letzteres mag sein. Aber es steht nun schon einiges auf Söders Rechnung. Er hat viele Widerstände überwunden, um ganz nach oben zu kommen. Aber der Einfluss in Berlin ist verspielt. Das gerade zugelegte Image des milden, sorgenden Landesvaters hat er durch den Streit mit der CDU aufs Spiel gesetzt. Die Zeit, in der die CSU Söder als "Kanzlerkandidat der Herzen" ausrufen konnte, ist vorbei. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Marc Rath Telefon: 0345 565 4200 marc.rath@mz.de Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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Mitteldeutsche Zeitung zu Ukraine/Scholz

Halle/MZ (ots) - Nicht souverän präsentiert sich der Kanzler bei der Frage eines Ukraine-Besuchs. Er verschanzt sich unverändert hinter der nachvollziehbaren, aber grundfalschen Ausladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier durch den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Auch verbaut Scholz Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) den Weg, die erklärtermaßen gerne reisen würde, aber unter diesen Umständen nicht reisen kann. Es wäre im Interesse aller Beteiligten in Kiew und Berlin, diesen Knoten zu durchschlagen. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Marc Rath Telefon: 0345 565 4200 marc.rath@mz.de Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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